David Lang erhält Grand Prize of Excellence

David Lang ist Doktorand an der Universität Leoben und arbeitet in seiner wissenschaftlichen Arbeit bereits seit Jahren eng mit Plansee zusammen. Gemeinsam mit seinen Mitautoren wurde er im Rahmen der internationalen Pulvermetallurgie Konferenz „Powdermet 2015“ für die Veröffentlichung „Evolution of Strain-Induced Precipitates in a Molybdenum Base Mo-Hf-C Alloy“ mit dem Grand Prize of Excellence in Metallography ausgezeichnet.

Freuen sich über den Grand Prize of Excellence in Metallography:
David Lang mit seinen Betreuern bei Plansee. Dr. Wolfram Knabl (links) und Dr. Jürgen Schatte (rechts).

Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeit steht der Plansee-Werkstoff MHC, der etwa zur Herstellung besonders langlebiger Strangpressmatrizen eingesetzt wird.
Die Auszeichnung wurde vom American Powder Metallurgy Institute (APMI) vergeben.

Was die Jury überzeugt hat? Dass es Herrn Lang gelungen ist, das komplexe Ausscheidungsverhalten in diesem Hochtemperaturwerkstoff durch Anwendung komplementärer metallographischer Methoden zu erforschen.

Was den Werkstoff MHC zum interessanten „Forschungsobjekt“ macht, erklärt Dr. Jürgen Schatte, Entwickler bei Plansee: "Das Material ist thermisch und mechanisch höher belastbar als die sehr verbreitete Molybdän-Legierung TZM. Um die mechanischen Eigenschaften von MHC genau einstellen zu können, müssen wir die komplexen Vorgänge beim Umformen und Glühen im Detail verstehen. Dazu sind hochmoderne Analyseverfahren notwendig. In Zusammenarbeit mit David Lang schauen wir uns diese Prozesse ganz genau an", so Schatte weiter.

David Lang hat seine Ergebnisse auch im Tagungsband der Powdermet 2015 publiziert, die dieses Jahr in San Diego, USA, stattgefunden hat.