Die Messung des Wärmeemissionsgrades von Refraktärmetall-Oberflächen

Wie kann der Wärmeemissionsgrad von Refraktärmetall-Oberflächen so untersucht werden, dass sich Ergebnisse miteinander vergleichen lassen?

Der Emissionsgrad von Hochtemperaturanwendungen kann durch gezielte Veränderungen der Oberfläche erhöht werden. Dies wirkt sich positiv auf die Prozess-Stabilität und die Lebensdauer von Werkstücken aus. Da die Messung des Emissionsgrades bei hohen Temperaturen äußerst schwierig ist, wird sie üblicherweise bei Raumtemperatur durchgeführt. Durch die Temperaturabhängigkeit des Emissionsgrades unterscheiden sich diese Ergebnisse jedoch von Messungen bei Anwendungstemperatur.

Der Nachteil: Die Oberflächenveränderungen lassen sich nur bedingt miteinander vergleichen. In ihrem Vortrag beim 19. Plansee Seminar stellten Bernhard Mayr-Schmölzer und seine Kollegen eine Methode zur Emissionsgradmessung bei 1800°C vor. Damit wird der direkte Vergleich von verschiedenen Oberflächenmodifikationen bei Anwendungstemperatur möglich.

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