Neue Werkstoffe für Displays

Mit neuen und speziell für den Kunden entwickelten Werkstoffen bleibt Plansee in der Displayindustrie am Ball. Das wurde beim jüngsten Plansee Networking Forum deutlich. Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen präsentierten den aktuellen Stand der Technik bei der Entwicklung von neuen Sputtertargets für die Bildschirmindustrie.

Zu den Themen gehörten die Bewertung und Entwicklung neuer pulvermetallurgischer Fertigungsprozesse; die Entwicklung neuer Werkstoffe für Bildschirme in Spezialanwendungen; und die Herausforderungen ganz neuer Bildschirmgenerationen, beispielsweise falt- oder rollbare Displays. Ein weiterer Fokus lag auf dem Management von Produktionsanläufen. Werkstoffinnovationen müssen schnell und in ausreichender Menge verfügbar sein, um die Bedarfe für Weltmärkte zu decken.

„Wir unterstützen unsere Kunden dabei, sich im Wettbewerb zu differenzieren – mit Dünnschicht-Werkstoffen, die besser oder kostengünstiger zu verarbeiten sind oder die neue Anwendungen zugänglich machen“, so Plansee Entwicklungsleiter Dr. Jörg Winkler. Bei der Entwicklung greift Plansee auf ein leistungsfähiges Netzwerk von Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen zu, allein in Österreich etwa auf die Montanuniversität Leoben, die TU Graz, die Johannes Kepler Universität Linz sowie die Universität Innsbruck. Durch Kooperationen mit Top-Wissenschaftlern kann so die Entwicklungseffizienz deutlich gesteigert werden.

 

Die Früchte der Zusammenarbeit sind zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen:

Molybdänschichten für flexible Displays: http://dx.doi.org/10.1016/j.tsf.2016.03.032
Anlaufmanagement: http://dx.doi.org/10.1016/j.procir.2016.05.045
Oxidationsbeständige MoTa-Legierung: http://dx.doi.org/10.1016/j.tsf.2015.12.052
Vollreaktive Abscheidung von Molybdän-Oxidschichten: http://dx.doi.org/10.1016/j.vacuum.2016.07.002