Plansee-Gruppe setzt Wachstumskurs fort: Erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz

Der konsolidierte Umsatz der Plansee-Gruppe ist im Geschäftsjahr 2007/08 um elf Prozent auf 1,079 Milliarden Euro gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um 350 auf 5.900. Rekordinvestitionen in Höhe von 400 Millionen Euro in den vergangenen drei Jahren haben den internationalen Wachstumskurs der Gruppe unterstützt. Die weltweite Präsenz wurde durch Unternehmensgründungen und Akquisitionen ausgebaut.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/08, das mit 29. Februar endete, hat die Plansee-Gruppe ihren Wachstumskurs mit einem Umsatzplus von elf Prozent auf 1,079 Milliarden Euro fortgesetzt. Zu dieser Entwicklung haben alle drei Unternehmensbereiche - Plansee Hochleistungswerkstoffe, Ceratizit und PMG - beigetragen.

"Trotz starkem Euro und hohen Rohstoff- und Energiekosten haben wir unsere Marktposition in allen Arbeitsgebieten und Regionen weiter ausgebaut. Mehr noch als in den erfolgreichen Exportländern Europas sind wir in den USA gewachsen", sagte Dr. Michael Schwarzkopf, Vorstandsvorsitzender der Plansee-Gruppe.

Überdurchschnittliche Umsatzsteigerungen verzeichnete die Gruppe auch in Wachstumsmärkten wie Osteuropa, China oder Taiwan. "Zum Wachstum haben alle für uns wichtigen Absatzbranchen wie Maschinenbau, Automobil und Elektronik beigetragen", so Schwarzkopf.

Die Zahl der Gesellschaften hat sich weiter erhöht. Mit den zwei US-Akquisitionen E/G Electro-Graph und Newcomer Products und sechs neuen Vertriebsgesellschaften in Mexiko, Spanien, Italien und China hat die Plansee-Gruppe ihre internationale Präsenz auf nun 70 Gesellschaften ausgebaut. Die nordamerikanischen Aktivitäten wurden durch die Zusammenlegung von Produktionsbereichen um zwei Standorte reduziert. Die Zahl der Mitarbeiter in der Gruppe stieg um 350 auf 5.900 Beschäftigte.

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Ertragslage der Plansee-Gruppe laut Schwarzkopf "zufrieden stellend und im Rahmen der langfristigen Zielsetzungen". Die Investitionen von 116 Millionen Euro wurden aus dem operativen Cash Flow finanziert. Die Eigenkapitalquote der Gruppe stieg auf mehr als 60 Prozent der Bilanzsumme. Schwarzkopf: "Plansee hat in den vergangenen drei Geschäftsjahren weltweit mehr als 400 Millionen Euro investiert, die Hälfte davon in unsere österreichischen Unternehmen." Zu den Investitions-Schwerpunkten gehörten die Erweiterung des Standorts Breitenwang/Reutte, das neue Warmwalzwerk für Flachprodukte, der Aufbau des Hartmetallrecyclings und der Ausbau von Fokusfabriken, z. B. von PMG Polmetasa in Spanien.

Ausblick
Für das Geschäftsjahr 2008/09 erwartet Schwarzkopf eine weitgehend stabile Geschäftslage. Da die Entwicklung der Konjunktur insbesondere in Nordamerika sehr unsicher sei, müsse die Plansee-Gruppe ihre Wettbewerbsposition intensiv absichern. Drei Themen stehen für Schwarzkopf dabei im Mittelpunkt: Konsequente Investitionen in neue Technologien, Produkte und Mitarbeiter, die Verbesserung der Geschäftsprozesse unter anderem durch Fokusfabriken sowie eine gezielte Rohstoffversorgungsstrategie.

Diese werde durch Kapazitätssteigerungen beim Hartmetallrecycling und die geplante Übernahme des amerikanischen Pulverspezialisten Global Tungsten & Powders (GTP) unterstützt. Der Kaufvertrag für GTP wurde am 22. April 2008 unterzeichnet und steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörden. Nach der Freigabe wird GTP mit seinen mehr als 1.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 280 Millionen Euro der vierte Unternehmensbereich der Plansee-Gruppe. "Mit GTP werden wir unsere Präsenz in Nordamerika und unsere langfristige Versorgung mit Wolframrohstoffen absichern", sagte Schwarzkopf.

Über die Plansee-Gruppe
Die Plansee-Gruppe steht für Spitzenleistungen in der Pulvermetallurgie und ist mit den Unternehmensbereichen Plansee Hochleistungswerkstoffe, Ceratizit und PMG einer der weltweit führenden Hersteller von pulvermetallurgischen Produkten und Komponenten. Weltweit erzielte die Gruppe im Geschäftsjahr 2007/08 (ohne Berücksichtigung der Anteilsverhältnisse) mit 9.350 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro. Das Geschäftsjahr endet mit dem letzten Februartag.