Pressen und Sintern unter einem Dach

Es sind zwei wesentliche Produktionsschritte bei Plansee: feines Metallpulver wird gepresst und unter hohen Temperaturen gesintert. Jetzt investiert Plansee kräftig, um die Fertigung noch leistungsfähiger zu machen. Erster Spatenstich für das neue Gebäude war Mitte September.

Reinhard Wörle (Projektkoordination), Gerhard Sprenger (Bauleitung), Wolfgang Köck (Geschäftsführender Direktor Plansee SE), Karlheinz Wex (Vorstand Plansee Group), Ulrich Lausecker (Geschäftsführender Direktor Plansee SE), Franz Insam (Erdbau Specht), Nikolaus Reinfried (Projektleitung).

„Mit dem Neubau unserer Sinterei heben wir unsere Produktion auf ein neues Qualitätsniveau und sparen Energie und Material ein“, so Ulrich Lausecker, Geschäftsführender Direktor bei Plansee.

Der Neubau ist die Krönung jahrelanger Vorarbeiten. Neue Prozesse und Technologien wurden entwickelt und ausführlich in Versuchsanlagen getestet. Dabei legten die Ingenieure bei Plansee besonders Wert darauf, den Materialeinsatz zu reduzieren, die Werkstoffqualität zu steigern, Fehlerquellen durch Automatisierung zu reduzieren und so die Fertigung noch schneller und sicherer zu machen.

Großes Augenmerk galt auch der Energieeinsparung. Der in den Sinteranlagen eingesetzte Wasserstoff soll wiederverwertet werden und das Kühlwasser wird genutzt, um andere Teile des Werks zu heizen. Die in der Sinterei zu hochfesten Körpern „gebackenen“ Rund- und Flachprodukte aus Molybdän und Wolfram werden bei Plansee weiterverarbeitet zu Stäben, Drähten, Blechen und Bändern.

Plansee investiert einen deutlich zweistelligen Millionenbetrag in das neue Gebäude sowie alle dazugehörigen Anlagen und Technologie-Neuentwicklungen.