Recycling von Hartmetall-Werkzeug

Ceratizit beteiligt sich an Stadler Metalle.

V.l.n.r.: Die Ceratizit-Vorstände Thierry Wolter, Andreas Lackner und Andreas Schwenninger mit Stadler-Geschäftsführerin Gabriele Stadler und Betriebsleiter Hubert Stadler.

Ceratizit beteiligt sich mit 50 Prozent an der Stadler Metalle GmbH & Co. KG. Das in Türkheim im Unterallgäu ansässige Unternehmen ist auf den Handel und die Aufbereitung von Altmetallen spezialisiert.

Stadler bietet eine breite Palette an Leistungen wie Ankauf, Analyse, Sortierung und Aufbereitung von Sekundärrohstoffen an. Ein starker Fokus liegt auf dem Recycling von Hartmetall-Werkzeug. Ceratizit ist ein Joint-Venture mit der österreichischen Plansee Group und entwickelt und produziert Werkzeuge aus Hartmetall.

Plansee Group Vorstand Karlheinz Wex: „Die Nachfrage nach Wolfram und Kobalt nimmt stetig zu. Diese Werkstoffe sind für die Herstellung von Hartmetall-Werkzeug unverzichtbar. Dank Stadlers Netzwerk- und Logistikkompetenz werden wir in der Rohstoff-Versorgung noch stärker auf das Recycling von Hartmetall-Werkzeugen setzen können.“

Zu den finanziellen Details der mit Wirkung zum 1. März 2019 vollzogenen Transaktion haben die beiden Privatunternehmen Stillschweigen vereinbart. Sie steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen.