Zehn Mal länger schweißen. Hintergossene TZM-Elektroden im Praxistest.

Ein Hersteller von Schaltgeräten testete hintergossene Widerstandselektroden von Plansee. Das Ergebnis: Durch ihre nahtlose Verbindung mit dem Elektrodenhalter hat die hintergossene Elektrode eine wesentlich längere Standzeit als die gelötete Variante.

Bisher verwendete der Hersteller von Schaltgeräten gelötete Widerstandselektroden, um Silberkontakte mit Messing oder Kupfer zu verbinden. Eine Elektrode schaffte gerade einmal 5.000 Schweißpunkte bevor sie ausgetauscht oder nachbearbeitet werden musste.  Zu wenig, meinen wir und haben dem Kunden unsere hintergossenen TZM-Elektroden empfohlen.

Die ersten Testergebnisse liegen vor: Bei einer Taktzeit von etwa 120 Schweißungen pro Minute erreicht die hintergossene Elektrode von Plansee 50.000 Schweißpunkte. Erst dann muss sie zur Weiterverwendung nachgearbeitet werden. Mit der hintergossenen Elektrode kann also zehn Mal länger geschweißt werden. Ein beachtlicher Unterschied.

Hintergossene Schweißelektroden bieten im Gegensatz zur gelöteten Variante eine bessere Wärmeableitung und einen konstanten elektrischen Widerstand. Der Grund ist die nahtlose Verbindung zwischen der TZM-Elektrode und ihrem Elektrodenhalter aus Kupfer. Je besser diese Verbindung ist, desto länger hält die Elektrode und desto reproduzierbarer werden die Schweißergebnisse.

Erfahren Sie mehr über unsere hintergossenen Widerstandsschweißelektroden.