Wolfram- und Molybdän-Elektroden für das Widerstands­schweißen.

Beim Widerstandsschweißen werden die Füge­teile mit Strom erhitzt und dabei solange aufeinander­gepresst, bis zwischen ihnen ein punkt­förmiges Schmelz­bad entsteht. Dazu braucht es hohe Ströme und große Press­kräfte.

Beim Verschweißen dicker Bleche können zwischen Elektrode und Fügeteil Kräfte bis zu 450 MPa auftreten. Eine große Heraus­forderung für die Schweiß­elektroden, die diesen Belastungen stand­halten müssen.

Wolfram und Molybdän Elektroden für das Widerstandsschweißen

Schweißelektroden aus unseren hoch­schmelzenden Metallen und deren Legierungen haben eine gute elektrische Leit­fähigkeit bei einer exzellenten Hochtemperatur­festigkeit. So halten sie wesentlich länger durch als herkömmliche Werk­stoffe wie Kupfer und Kupfe­­r­legierungen. Überzeugen Sie sich selbst und erhöhen Sie mit unseren Materialien Ihre Elektroden­standzeit.

Unsere Schweiß­elektroden aus Wolfram, Molybdän und deren Legierungen eignen sich besonders zum Schweißen von Werkstoffen mit hoher Leitfähigkeit wie beispielsweise Kupfer. Sie kommen bei folgenden Verfahren zum Einsatz: Punkt­­schweißen, Rollnaht­­schweißen, Buckel­schweißen, Pressstumpf­schweißen.

Widerstandsschweißelektroden

Löten versus Hintergießen.
Der Sieger im Punktschweißen steht fest!

Je besser die Verbindung zwischen der Elektrode aus Wolfram, Molybdän oder TZM und dem Elektroden­halter aus Kupfer ist, desto besser und reproduzier­barer werden Ihre Schweiß­­ergebnisse. Denn durch fehlerhafte Verbindungen sinkt die thermische Leit­fähigkeit und der elektrische Widerstand der Elektrode schwankt.

Hintergossene Widerstandsschweißelektrode

Sehen Sie zum Vergleich ein Querschnitt-Schliffbild eines gelöteten Elektroden­einsatzes (links) und einen Quer­schnitt einer unserer hinter­gossenen Elektroden (rechts):

Gelöteter Elektrodeneinsatz
Hintergossene Elektrode

Ebenso deutlich sind die Lunker an der Verbindung zwischen Elektrodenboden und Schaft zu erkennen (links). Zum Vergleich auch hier die fehlerfreie Verbindungsstelle dern hintergossenen Elektrode (rechts):

Gelöteter Elektrodeneinsatz
Hintergossene Elektrode

Der Bildausschnitt entspricht jeweils 2500 µm.

Die Vorteile von hinter­gossenen Elektroden auf einen Blick:

  • verlässliche Verbindung von Elektroden- und Schaftmaterial
  • konstanter Widerstand
  • gleichbleibende thermische Leitfähigkeit
  • reproduzierbare Qualität der Elektroden
  • Prozessstabilität in der Anwendung

Ihre Vorteile: Längere Lebensdauer und gleichbleibende Schweißparameter.

Sie haben es eilig? Wir haben Stäbe aus Molybdän, Wolfram und Legierungen in unterschiedlichsten Dimensionen ab Lager verfügbar.

Punktschweißen verbindet zwei elektrisch leitende Metall­teile mittels Erwärmung durch Strom unter Einfluss des elektrischen Widerstands. Zwei Elektroden pressen die Bleche zusammen, und wandeln den Schweiß­strom an den Kontakt­flächen in Wärme um. Ein hoher Strom wird durch den Schweißpunkt gezwungen. Das Metall schmilzt an diesen Punkt - die Schweiß­verbindung entsteht. Der Vorteil beim Punkt­schweißen ist, dass eine hohe Energie­menge in einem sehr kurzen Zeit­raum auf einen Punkt konzentriert werden kann. Damit ist der Rest des Bleches keiner exzessiven Hitze aus­gesetzt. In der Regel liegt die Stärke der Bleche zwischen 0,5 und 3 mm.

WCu-Elektroden für das Buckelschweißen.

Für Ihren Buckelschweißprozess liefern wir 100% infiltriertes Wolfram-Kupfer im Verhältnis 75% Wolfram, 25% Kupfer nach RWMA-Standard. Das Material kombiniert das Beste beider Werkstoffe: Die Festigkeit von Wolfram, die exzellente Wärmeleitfähigkeit und elektrische Leitfähigkeit von Kupfer.

Auf unsere Qualität können Sie sich verlassen. Die Materialeigenschaften unserer WCu-Elektroden sind stets konstant. Der Werkstoff lässt sich mit seinem homogenen Gefüge sehr gut mechanisch bearbeiten.

WCu-Stäbe haben wir für Sie auf Lager. Schauen Sie rein!

Wolframstab

Buckels­chweißen ist eine Variante des Punkt­schweißens. Hierbei wird die Schweiß­stelle mittels einer Erhöhung (Buckel) auf einem oder beiden zu ver­bindenden Bau­teile hergestellt. Die Erwärmung erfolgt gleich wie beim Punktschweißen, wobei die Wärme hauptsächlich im Bereich der Buckel auftritt. Durch das Buckel­schweißen können engere Abstände zwischen den Schweiß­stellen gewählt werden. Die „Buckel“ können auch als Positionierung dienen. Buckel­schweißen wird meist zum Verbinden von Nieten, Schrauben­­muttern und sonstige Schrauben auf Metall­platten eingesetzt.

Wolfram-Elektroden für das Thermodenschweißen.

Unsere Elektroden aus Wolfram für das Thermodenschweißen fertigen wir ganz nach Ihren Wünschen und Vorgaben. Engste Toleranzen und kompromisslose Qualität sind für uns selbstverständlich. So ist die Spitze unserer Thermoden garantiert rissfrei.

Thermoden­schweißen basiert auf dem Prinzip des Widerstands­schweißens. Hierbei fließt der Strom nicht zwischen dem Werk­stück und der Elektrode, sondern nur in der Elektrode. Durch die Ver­engung an der Thermoden­spitze wird der Widerstand erhöht und in diesem Bereich die Schweiß­temperatur erreicht. Mit der Elektroden­spitze kann das Material an den gewünschten Schweiß­stellen mit sehr geringen Durch­messern geschmolzen werden.

Länger im Einsatz. Erfahren Sie in nur 90 Sekunden, warum unsere Wolfram-Kupfer Elektroden so lange halten.

Fragen zum Material? Bei uns sind Sie richtig.

Mit unserer breiten Werkstoffpalette sind wir für unterschiedlichste Anforderungen gerüstet. Molybdän, Wolfram oder eine unserer zahlreichen Legierungen? Gerne beraten wir Sie persönlich, welches Material sich für Ihr Einsatzgebiet besonders eignet.

Verlassen Sie sich auf unserere Erfahrung in der Bearbeitung von hochschmelzenden Werkstoffen und Schweißelektroden mit höchster Qualität.

Ihr persönlicher Kontakt
Ihre Kontaktperson für:
David Morrison
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